Buchrezension: Aquila von Ursula Poznanski

Ursprünglich wollte ich das Buch in einer Leserunde lesen. Leider war aber das Buch nicht in meiner Bibliothek vorrätig zu dieser Zeit, aber das Hörbuch hatte ich schon zu Hause und habe mich eben dann dafür entschieden. Im Rahmen der Leserunde konnte ich es aber nicht hören, was für mich nicht schlimm war, denn ich wollte sowieso ein Buch von Ursula Poznanski lesen. 

Aquila
darum geht’s im Buch

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe 
Erscheinungsdatum: 14.August 2017
Seitenanzahl: 432 Seiten

Meine Rezension zum Buch

So viel Gutes habe ich über die Bücher von Ursula Poznanski gehört und gelesen. Worum es im Buch geht, habe ich euch schon erzählt. Poznanski hat schon unendlich viele Bücher geschrieben, wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe. Und Mitte August wird auch schon ein weiterer Jugendthriller erscheinen. Außerdem wusste ich gar nicht, dass sie aus Österreich kommt. Man lernt also immer irgendwas zu tun. 

Nachdem der Klappentext so unwahrscheinlich spannend geklungen hat, bin ich doch etwas enttäuscht. Denn die Spannung, die ich mir versprochen habe, war leider in dem Bauch kaum bis gar nicht vorhanden. Der Anfang plätscherte nur so dahin, zum Schluss hin wurde es etwas spannend. Aber doch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich dachte, vielleicht kann ich ein bisschen miträtseln, um herauszufinden was mit Nika passiert ist. Aber die Gelegenheit gab es gar nicht so richtig, da man nur wenige Informationen bekommen hat und direkt danach schon die Auflösung. 
Die Protagonistin Nika war für mich auch eher ein unsympathischer Charakter. Ich konnte mich mit ihr überhaupt nicht identifizieren. Auch ihr handeln in bestimmten Situationen kann ich nicht nachvollziehen. Sie handelte doch sehr naiv und unüberlegt. Dadurch geriet sie dann immer wieder in Situationen die total unnötig gewesen wären. 
Was mich vor allem aufgeregt hat, wenn mir doch plötzlich Stunden fehlen, an die ich mich nicht erinnern kann, will ich doch so schnell wie möglich herausfinden was passiert ist. Nika dagegen saß gefühlt immer im Café und hat ihren Latte Macchiato getrunken. 

Dann sind da die Italiener die perfekt Deutsch sprechen, in Italien wohlgemerkt. Finde ich etwas unglaubwürdig. Nicht, dass Italiener kein Deutsch sprechen würden, aber kleine Grammatikfehler hätten das ganze irgendwie noch sympathischer und authentischer gemacht. 

Der Schreibstil war einwandfrei, man konnte dem Geschehen gut folgen. Ob es nun gut recherchiert ist über Sienna kann ich nicht sagen. Da ich über diese Stadt keine Informationen habe. Aber ein Bilder von den unterschiedlichen Orten habe ich nicht, da mir das nicht bildlich genug geschrieben war. 

DIe Hörbuchsprecherin fand ich von der Stimme her sehr angenehm. Und ich glaube, die hat mir die Geschichte echt gut erzählt, sodass ich Lust hatte immer weiter zu hören, auch wenn mir die Geschichte nicht so gut gefallen hat. 

Fazit
Tja, ein Buch welches mich nicht von sich überzeugen konnte. Eine Protagonistin mit der ich nicht warm wurde. Alles in allem ein Buch, welches ich nicht weiterempfehlen würde von Ursula Poznanski. Ich hoffe, dass ihre anderen Bücher mich mehr begeistern können.

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