Buchrezension: Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern von Vic James

Kein Spoiler enthalten! Eine Geschichte die mir beim ersten Lesen des Klappentextes sofort gefallen hat. Etwas, was ich zuvor noch nie gelesen habe. Das Cover hat mir anfangs auch echt gut gefallen, beim zweiten hinsehen aber eher weniger. Wichtig ist dennoch die Geschichte und nicht das Cover. Daher könnt ihr in meiner Meinung nachlesen, wie es mir gefallen hat. 

Zum Cover habe ich meine Worte schon gesagt. Mir gefallen die pinken Risse nicht und auch die Augen sehen etwas merkwürdig aus. Generell gefallen mit Augen und Gesichter von sehr nach nicht sehr gut. 
Der Schreibstil war super angenehm und sehr einfach zu lesen. Teilweise waren die Abschnitte sehr bildlich geschrieben, sodass man sich den Ort oder die Situation gut vorstellen konnte. 
Die Charaktere hätten nicht unterschiedlicher sein können. Jeder hat so seine Eigenheit und etwas besonderes. Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch konnte ich einige Charaktere besser verstehen. Silyen, einer der Jardine Brüder, war anfangs geheimnisvoll und das war es bis zum Ende. Er war mir allerdings sehr sympathisch, auch wenn er nicht viel von sich preis gegeben hat. 
Gavar, der älteste Jardine Bruder und Erbe, ist vom Charakter her total anders. Auch wenn er auf den starken und unnahbaren Mann mimt, steckt vermutlich mehr dahinter. Libby, seine Tochter, beschützt und liebt er über alles. Und Jenner ist wohl der Normalste, ohne Geschick. Jenner und Abi fühlen sich zu einander hingezogen. Allerdings geht mir das im Buch viel zu schnell. Abi sieht Jenner und ist sofort verknallt in ihn. 
Dann gibt es die Familie Hadley, diese wollen gemeinsam ihre Sklavenzeit auf Kyneston ableisten. Doch kommt es am Tag der Abholung anders, denn Luke kommt nach Millmoor statt mit seiner Familien nach Kyneston. In Millmoor ist Luke komplett auf sich alleine gestellt, doch schnell findet er schnell Freund. Luke ist für mich ein unglaublich starker Junge, der genau weiß war er will. Er steht für seine Familie und seine Freunde ein. 
Und dann gibt es noch Daisy, die jüngste der Hadley Familie. Sie soll auf die Tochter von Gavar aufpassen. Doch auch hier fällt mir auf, das Daisy Gavar total verfallen ist. Und man bedenke, Daisy ist gerade mal 10 Jahre alt. Sehr komisch, ich glaube aber auch, dass da mehr dahinter steckt. 
Dann ist mir auch noch aufgefallen, dass die Sklavenzeit gar nicht so dramatisch dargestellt wird, wie sie anscheinend sein soll. Finde ich irgendwie schade und auch ein bisschen unglaubwürdig. 
An sich hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und konnte mich begeistern. Einige Fragen, die im Laufe der Geschichte aufgetaucht sind, wurden nicht beantwortet. Aber ich vermute, es wird einen zweiten Band geben und hoffentlich werden da weitere Fragen beantwortet. Denn das Ende des Buches sieht sehr verdächtig nach Folgeband aus. 

Ein Buch, was mir unglaublich gut gefallen hat. Ein tolles Jugendbuch, welches mich begeistern konnte. Es bekommt auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Ich freue mich auf den Folgeband. 

Lovin Books
All you need is a lovely book
Bücherfansite

Inhalt: Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.
In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.
Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

Vic James | 448 Seiten | 18,99€ | 22.August 2018 | FJB | Rezensionsexemplar* | Amazon**

Rezensionsexemplar* die ich kostenlos erhalte zum rezensieren, trotzdem ist meine Meinung immer ehrlich. 

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