Four Dead Queens | Astrid Scholte

Zu Four Dead Queens habe ich überwiegend positive Meinungen gelesen und nun wollte ich endlich herausfinden, ob mir das Buch auch so gut gefällt. Ob dem so ist, das kannst du in meiner Meinung nachlesen. Jedenfalls war ich sehr gespannt, was diese Geschichte für mich bereit hält. Aber jetzt kommen wir mal zum Klappentext und dann zu meiner Meinung.

KLAPPENTEXT

»Sei schnell und noch schneller wieder weg«, das ist das Motto von Keralie Corrington, Taschendiebin aus Quadara. Im Regierungsbezirk von Quadara stiehlt sie dem Boten Varin Erinnerungschips – ein begehrtes Gut auf dem Schwarzmarkt. Allerdings muss sie feststellen, dass es sich keinesfalls um leere Chips handelt: Unfreiwillig wird sie Zeugin, wie Quadaras vier regierende Königinnen ermordet werden. Keralie und Varin werden unfreiwillig zu Spielbällen einer weitreichenden Verschwörung. Zusammen versuchen sie, den Strippenziehern zu entkommen und deren Pläne zu vereiteln.

MEINUNG

Das Cover von Four Dead Queens finde ich mega schön und auch einen richtigen Eyecatcher. Die Geschichte hingegen, konnte mich leider nicht so richtig catchen, obwohl ich den Klappentext und die Idee unfassbar gerne mochte. Aber ich fange mal von vorne an.
Den Schreibstil finde ich sehr angenehm zu lesen. Ich bin auch ziemlich gut und flott in die Geschichte gekommen. Aber je länger ich gelesen habe umso verwirrender fand ich das Geschehen. Erst sind die Königinnen am Leben, dann alle tot und dann sterben sie alle nacheinander.

Das Verhalten von Keralie und Varin konnte ich nicht ganz verstehen. Auch die Liebesbeziehung oder was auch immer zwischen den beiden genau war, war auch eher nicht so mein Fall. Denn nach sehr wenigen Tagen waren sie schon „echte Freunde“. Und genau solche Freunde verraten sich und bringen die andere Person in den Kerker und belügen sich.

Keralie hat gesehen, wie die vier Königinnen ermordet werden und will das melden. Als sie im Palast ankommt, stellt sie aber fest, dass diese noch leben und somit war die Sache abgehakt. Dann stirbt doch plötzlich die erste Königin und dann kommen Varin und Keralie auf die Idee, vielleicht doch mal was zu sagen. Aber dann gehen sie nicht zum verantwortlichen, sondern ermitteln auf eigene Faust. Beide versuchen die drei anderen Königinnen zu retten, was allerdings nicht so recht funktioniert. Denn nach und nach sterben auch diese.

Übrigens finde ich die Liebesbeziehungen der Königinnen untereinander oder zu ihren Beratern auch ziemlich unnötig.
Zum Anfang der Geschichte wird ganz ausführlich beschrieben welche Fähigkeiten und Eigenschaften die Einwohner der vier Quadranten haben. Was aber auf Hinsicht der Geschichte überhaupt keine Rolle spielt. Hin und wieder wird es mal in Four Dead Queens erwähnt, allerdings handelt doch jeder nicht danach, sondern wie „normale“ Menschen.

Und das Ende war dann auch einfach so schnell und da und vorbei. Plötzlich ist dann doch eine der Königinnen nicht tot und der Plan, der Person die hinter den Anschlägen steckt, hat doch nicht das bekommen, was er/sie wollte.

Für mich war Four Dead Queens ein Flop und ich persönlich kann die guten Meinungen nicht nachvollziehen. Es sei aber auch gesagt, dass jeder einen eigenen Geschmack hat und vielleicht genau das mag, was ich nicht mochte.

Astrid Scholte | 02.März 2020 | 448 Seiten | Piper Verlag | Rezensionsexemplar * | Amazon **

Rezensionsexemplar* die ich kostenlos erhalte zum rezensieren, trotzdem ist meine Meinung immer ehrlich. 

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