Hass. Macht. Gewalt. | Philip Schlaffer

INFORMATIONEN ZUM BUCH

Titel: Hass. Macht. Gewalt. – Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus | Autor: Philip Schlaffer | Genre: Biographie | Verlag: Droemer Knaur | Anzahl Seiten: 328 Seiten | Erscheinungsdatum: 01.04.2020 | ISBN: 978-3-426-27825-3 | Preis: 18,00€ (Broschiert) | Amazon* | Rezensionsexemplar**


KLAPPENTEXT

Anfang der neunziger Jahre in der norddeutschen Provinz: Philip Schlaffer, geboren 1978, fühlt sich nirgendwo zugehörig, findet weder zu Hause noch in der Schule Halt. Die gewalttätige Neonazi-Szene gibt ihm das Gefühl, endlich irgendwo dazuzugehören – der Beginn einer schnellen Radikalisierung im Zeichen von Ausländerhass, Nationalismus und blinder Verehrung des „Dritten Reichs“. Später gründet Schlaffer die rechtsradikale „Kameradschaft Werwölfe Wismar“ und vertreibt Rechtsrock im Internet. Alkohol, Gewalt gegen „Fremde“ und Auseinandersetzungen mit der Polizei prägen seinen Alltag. Ein grausamer Mord, der in seinem Umfeld passiert, verfolgt ihn für lange Zeit.

Weiter geht Schlaffers kriminelle Karriere in Wismar, wo er Anführer des berüchtigten Rockerclubs „Schwarze Schar Wismar“ wird, der Drogenhandel und Wohnungsprostitution betreibt. Immer wieder steht er vor Gericht, immer wieder versucht der Verfassungsschutz, ihn als V-Mann anzuwerben. Schließlich wird der Fahndungsdruck zu groß, und Schlaffer schafft im Gefängnis den Ausstieg aus Kriminalität und Extremismus. Fortan beschließt er, sein altes Leben hinter sich zu lassen und sich aktiv gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen.

Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/philip-schlaffer-hass-macht-gewalt-9783426278253


MEINE MEINUNG

Für mich war “Hass. Macht. Gewalt.” die erste Biografie, die ich gelesen habe, soweit ich mich erinnern kann. Philip Schlaffer kannte ich bereits aus YouTube Videos und habe mich somit auch dadurch ein wenig mit seiner Person und seinem Werdegang befasst. Dennoch war ich sehr gespannt, was ich noch über ihn und seine Vergangenheit erfahren werde.

Der Schreibstil war sehr umgangssprachlich, vermutlich auch so, wie Philip Schlaffer im Alltag mit Freunden spricht. Ich habe mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Wieso und wie er seine Denkweise geändert hat. Es wurde oberflächlich angesprochen, aber so richtig viele Details konnte man nicht erfahren.

Während der verschiedenen Stationen seines Lebens merkt man irgendwann schon, dass er eher der Anführer-Typ ist. Er gründete er seine eigene Nazi Kameradschaft und dann ging es rüber in seinen eigenen Motorradclub.
In seinen jetzigen Videos merkt man, dass es ihm Leid tut, dass er damals so war. Im Buch allerdings konnte ich davon gar nichts merken, was ich sehr Schade fand. Ich hätte es außerdem noch interessant gefunden, wenn er über sein jetziges Leben noch etwas erzählt hätte.
Vielleicht gibt es über diesen Teil seines Lebens auch einen zweiten Band. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.


FAZIT

Keine Frage in “Hass. Macht. Gewalt.” hat man noch einmal erfahren können, was für ein interessantes Leben Philip Schlaffer hatte. Dennoch habe ich ein paar Kritikpunkte finden können. Ich bin gespannt, ob es ein zweites Buch über sein Leben geben wird.

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Rezensionsexemplar** die ich kostenlos erhalte zum rezensieren, trotzdem ist meine Meinung immer ehrlich. 

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